Hanf-Institut unterstützt die „Erklärung der Menschenrechte für den medizinischen Zugang zu Cannabis und Cannabinoiden“

Wien, 16. Juli 2015 – Das Hanf-Institut unterstützt ab sofort die von führenden Cannabis-Ärzten und Forschern initiierte globale Erklärung der Menschenrechte für den medizinischen Zugang zu Cannabis und Cannabinoiden, die Sie hier unterzeichnen können.

Der Text der Erklärung:

Erklärung der Menschenrechte für den medizinischen Zugang zu Cannabis und Cannabinoiden

Nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die von den Vereinten Nationen im Jahr 1948 verabschiedet wurde, heißt es:

„Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person“ (Artikel 3).

„Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände“ (Artikel 25, Absatz 1).

Da diese Erklärung für alle Menschen und Völker gilt, da viele Ärzte ihre Patienten aufgrund rechtlicher Vorgaben nicht mit Medikamenten auf Cannabisbasis behandeln dürfen und da vielen Menschen ein Zugang zu Medikamenten auf Cannabisbasis aufgrund ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten verwehrt bleibt, erklären wir:

1. Jeder Arzt hat das Recht, seine Patienten nach den Regeln guter medizinischer Versorgung mit Cannabinoiden und Cannabis zu behandeln.

2. Jeder Patient hat das Recht auf einen Zugang zu Cannabis und Cannabinoiden zur medizinischen, ärztlich begleiteten Behandlung unabhängig von seiner sozialen Stellung, seines Lebensstandards oder seiner finanziellen Möglichkeiten.

Bitte unterstützen auch Sie diese Erklärung mit ihrer Unterschrift.

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