ALS-Patienten: Unterstützung durch Icebucket-Duschen, Soforthilfe durch lebensverlängernde Cannabis-Therapie

rita-ora-ice-bucket-challenge-2014-billboard-650x430Wien, 26. August 2014 – Ein leider absehbares Ende der Icebucket Charity durch sommerlich eisige Temperaturen für von der Nervenkrankheit ALS Betroffene ist nicht das Ende der möglichen Unterstützung für die gute Sache. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Patienten-Erfahrungen unterstützen den Einsatz von Cannabis als ALS-Medikament. „Diesen Patienten kann jetzt weiter aktiv durch die Unterzeichnung der parlamentarischen Bürgerinitiative zur Herausnahme von Cannabis aus dem Suchtmittelgesetz geholfen werden“, sagte Hanf-Institutsobmann Toni Straka am Dienstag.

Eine mittlerweile stattliche Sammlung von medizinischen Studien, insbesondere die Studie der US-Gesundheitsbehörde NIH (National Institute of Health) aus dem Jahr 2010 weist auf die Wirksamkeit von Cannabis durch seine anti-oxidativen, entzündungshemmenden und neuro-protektiven Eigenschaften in der ALS-Behandlung hin.

Patientenberichte aus den USA bestätigen dies. Sie erzählen von höherer Lebenserwartung bei besserem Krankheitsverlauf, wie etwa in diesem Youtube-Video einer ALS-Erkrankten, die bereits über 27 Jahre dank Cannabis ein erträgliches Leben führen konnte.

ALS-Patientin Cathy Jordan

Die positiven Effekte von Cannabis bestätigt auch US-Professor Robert Melamede in einem Video-Interview, der neben Cannabis auch das Hanf-Speiseöl wegen des hohen Anteils ungesättigter Fettsäuren empfiehlt.

US-Professor Robert Melamede, University of Colorado

Potentiell 200.000 österreichische Cannabis-Patienten

In Colorado beziehen derzeit von 5,2 Millionen Einwohnern rund 121.000 oder 2,3 Prozent der medizinisches Cannabis. Umgelegt auf Österreich schätzt das Hanf-Institut daher, dass eine Legalisierung rund 200.000 Cannabis-Patienten betreffen würde, die dann ohne Angst vor Strafe ihr bevorzugtes Heilmittel anwenden könnten.

Bis dato unterstützen über 18.000 Hanf-FreundInnen die Bürgerinitiative, die damit schon an 5. Stelle der meistunterzeichneten wichtigsten politischen Anlieger der ÖsterreichischerInnen liegt.

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