7. Hausdurchsuchung beim Cannabis Social Club Salzburg


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Wien, 3. Mai – Am Dienstag vormittag gab es die mittlerweile schon 7. Hausdurchsuchung beim Cannabis Social Club Salzburg, bei der erneut alle Cannabis-Pflanzen von der Exekutive umgeschnitten und beschlagnahmt wurden.
Der CSC Salzburg baut für Patienten zwischen 51 und 92 Jahren Cannabis an, die damit zum Teil lebensbedrohliche Krankheiten in Schach halten.

Die Vereinsmitglieder berufen sich dabei auf einen medizinischen Notstand, da Cannabis bei ihren Leiden erwiesenermassen ein wichtiges Heilmittel sei, mit dem sie oftmals andere Medikamente mit schwereren Nebenwirkungen absetzen konnten.

Der CSC Salzburg hat zurzeit rund 130 Mitglieder bei stark wachsendem Trend, die sich die Medizin ihrer Wahl selbst anbauen wollen. Bisher endeten alle Anbauversuche mit einer Beschlagnahmung des vorgefundenen Cannabis.

In Europa gibt es bereits in Belgien, Spanien und Slowenien Cannabis Social Clubs, die ihre Mitglieder mit medizinischem Cannabis versorgen. In Deutschland erlaubte das Höchstgericht vor kurzem erstmals einem Schwerkranken den Eigenanbau von Cannabis.

Dieses Ziel verfolgt auch die 2. Parlamentarische Bürgerinitiative „Straffreier Cannabis-Eigenanbau für Patienten“ der Arge Canna und des Hanf-Instituts, die in der aktuellen Offline-Phase schon über 20.000 Unterschriften sammeln konnten.

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CSC-Obmann Willi Wallner, Polizisten im CSC, beschlagnahmte Heilpflanzen. Fotos: CSC Salzburg

 

 

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