Hanf-Institut qualifiziert österreichische Cannabis-Politik als Desaster und 50 bis 86 Prozent stimmen zu

Wien, 10. Juli 2017 – Nach Ansicht der Obmanns des Hanf-Instituts, Toni Straka, ist die österreichische Cannabis-Politik, wo Kranke nach wie vor bei der Anwendung von natürlichem Cannabis mit Haftstrafe rechnen müssen, ein Desaster. Dieser Meinung stimmten über 86 Prozent der Teilnehmer in einer online-Umfrage des TV-Senders Puls4 und 50 Prozent der 500 Teilnehmer einer Echtzeit-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OGM am vergangenen Sonntag abend zu.

In der Sendereihe „Im Namen des Volkes“ zum Thema „Cannabis legalisieren – Ja oder Nein“ diskutierten Rechtsanwalt und Suchtmittelgesetzexperte Gottfried Hudl, die Kinderpsychiaterin Dagmar Zidek und Toni Straka unter der Moderation von Irmgard Griss mit der Salzburger Juristin Eleonore Hübner, dem Grazer Richter Helmut Wlasak, und dem Linzer Suchtmediziner Kurosch Yazdi über die Vorteile der Legalisierung.

Bilden Sie sich selbst ein Urteil und sehen sie die Sendung hier: „Im Namen des Volkes“ zum Thema „Cannabis legalisieren – Ja oder Nein“

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Straka forderte in der teilweise sehr hitzigen Diskussion die Legalisierung von Cannabis als Heil- und Genussmittel und regte Sofortmassnahmen zur Straffreistellung von kranken Menschen an, für de Cannabis das ideale Heilmittel mit den geringsten Nebenwirkungen darstellt.

 

Die Leiterin der Gruppe, die gegen eine Legalisierung von Cannabis sprach, stimmte Straka zu, dass Cannabis-PatientInnen nicht verfolgt werden sollten. Sie stimmte auch zu, dass Cannabis nicht das grösste Drogenprobem in Österreich im Vergleich mit Alkohol ist.

Das Hanf-Institut und die Arge Canna haben Ende Mai die parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative eingeleitet, die hier online unterschrieben werden kann.

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Ein Gedanke zu „Hanf-Institut qualifiziert österreichische Cannabis-Politik als Desaster und 50 bis 86 Prozent stimmen zu

  1. Barbara Hofbauer

    Ich finde es für eine Frechheit das behauptet wurde das kranke Menschen das Cannabidiol bei jedem Arzt bekommen kann! Klar, kann man bekommen, aber das man es sich nicht leisten kann und eine Chefarzt Bewilligung braucht um es von der Kasse bezahlt zu kriegen wurde nicht erwähnt. Und ich weiß von was ich rede, bin leider eine Betroffene, hab einen Gehirntumor und oft unerträgliche Schmerzen. Das einzige das hilft ist das Cannabidiol und das wurde mir heute zum zweiten Mal von der Kasse abgelehnt 👎. Tramal und andere Schmerzmittel, auch Medikamente gegen meine Epilepsie mit starken Nebenwirkungen, kann ich ohne Probleme bekommen nur das eine das wirklich hilft wird mir verweigert. Finde sowieso das zuwenig auf die medizinische Nutzung eingegangen wurde.

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