Kategorie-Archiv: Allgemein

Grüne wollen leichteren Zugang zu Cannabismedizin

Grünen-Gesundheitsprecherin Eva Mückstein

Wien, 30.Mai 2017 – Aus der Parlamentskorrepondenz vom 30. Mai:

Für Verbesserungen im Bereich der Cannabismedizin setzt sich G-Abgeordnete Eva Mückstein ein und verweist dabei auf entsprechende Regelungen in Deutschland ( 2078/A(E) ).

Seit Jänner 2017 haben dort die PatientInnen die Möglichkeit, auf ärztliche Verschreibung hin getrocknete Cannabis-Blüten und Cannabis-Extrakte in Apotheken zu beziehen. Cannabismedizin sei für ihre schmerzstillende, stimmungsaufhellende, appetitfördernde und entspannende Wirkung bekannt und werde vor allem in der Schmerztherapie, zur Linderung der Nebenwirkungen von Chemotherapie, zur Behandlung von multipler Sklerose, Tourette-Syndrom u.v.m. eingesetzt. Die Regelung im Nachbarland sieht vor, dass die Leistung nur bei der ersten Verordnung einer Genehmigung durch die Krankenkasse bedarf, wobei eine Ablehnung nur in begründeten Ausnahmefällen möglich ist.

Außerdem soll in der Palliativversorgung ein besonders rascher Zugang zu Cannabis-Präparaten ermöglicht werden. Vorgesehen ist auch eine wissenschaftliche Begleiterhebung, um die medizinische Wirkung der Cannabispflanze noch weiter zu erforschen. In Österreich hingegen ist das Arzneimittel Dronabinol chefarztpflichtig; die Kosten werden von den Kassen nur bei ca. 30% der PatientInnen übernommen. Bundesweit verschreiben derzeit nur ca. 40 bis 50 ÄrztInnen Cannabismedikamente, wobei es ein starkes Ost-West-Gefälle gibt. Mehr Fortbildung in diesem Bereich sei daher dringend notwendig.

Plants4Friends erfolgreich mit Crowdfunding für Medical Cannabis Plantage

Salzburg, 13. Dezember 2016 – Es kann kein besseres Beispiel für das rasante Wachstum der Hanfbranche in Österreich geben.  Der Salzburger Hanf-Fachhändler Plants4Friends plant nur ein Jahr nach der Eröffnung des grössten Geschäfts in Salzburg eine Kapazitätserweiterung um ein Vielfaches. Die Stecklingsproduktion soll von derzeit rund 5.000 Stück im Monat auf 25.000 Stück angehoben werden, wobei Plants4Friends Boss Roland Birner neue Maßstäbe in puncto sauberer Produktion setzen möchte. 
Mit Crowdfunding rückt Plants4Friends diesem Ziel rasch näher. Das Unternehmen hat von gesuchten 250.000 Euro bereits deutlich mehr als die Hälfte von einer Hundertschaft Kleininvestoren erhalten und die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis Mitte Jänner 2017. Der Businessplan des Unternehmens sieht eine Umsatzvervielachung auf rund 2 Millionen Euro bis 2019 vor.

Roland Birner detailliert seine ambitionierten Pläne so:

Plants4friends verfügt über aktuellstes Know-how aus den besten und fortschrittlichsten Cannabis-Unternehmen. Unsere ideellen und geschäftlichen Vorbilder sind die hochprofitablen „Cannabis Dispensaries“ und „Clone Nurseries“ in den Vereinigten Staaten. Diese Abgabestellen sind keineswegs vergleichbar mit den „Coffeshops“ in Amsterdam. Dispensaries sehen sich als High-End Lieferanten einer anspruchsvollen Patienten und Konsumentengruppe.

Unsere Kooperationspartner in den USA versorgen uns laufend mit den neuesten Trends und Entwicklungen, die wir täglich an unsere Kunden weitergeben. Die Arbeit von plants4friends geleistete Arbeit trägt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Images von Cannabis im Bereich der therapeutischen und medizinischen Nutzung bei.

Rasantes Wachstum in einem vielversprechenden Geschäftsfeld

Toni Straka und Plants4Friends Gründer Roland Birner

Die plants4friends GmbH operiert seit 2015 in der Hanf- bzw. Cannabis-Industrie. Innerhalb kürzester Zeit haben wir uns als größter Anbieter für Hanfpflanzen, hochwertige Hanfprodukte und professionelles Zubehör zur Hanf-Aufzucht in Westösterreich etabliert. Zu unserem Sortiment zählen Hanfpflanzen, Hanfstecklinge, medizinische CBD-Öle, Zubehör für die Hanfpflanzenzucht (Beleuchtung und Lüftungstechnik), hochwertige Hanfsamen sowie moderne und nachhaltige Hanf-Gewächssysteme.

Mit Seriosität, höchster Qualität und einer klaren Abgrenzung zum Drogenthema haben wir uns einen rasant wachsenden Kundenkreis erarbeitet. Aktuell betreiben wir ca. 300m² Verkaufsfläche und haben einen Zuchtraum sowie Anzuchträume für Hanfpflanzen mit insgesamt 500m2 in Ausbaustufe 1.

Seit der Gründung wurden durch die Gesellschafter der GmbH und stille Beteiligungen mehr als € 300.000 an Kapital investiert. Unser operatives Team besteht aus einem erfahrenen Geschäftsführer und international ausgebildeten Hanfzüchtern, dem sogenannten „Clone Nursery Team“.

Wir wünschen Plants4Friends viel Erfolg!

 

CSC-Skandal: Schweres Trauma durch Verfolgungs-Willkür bei den Opfern

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Daniela Macek vor der überfallsartigen 8. Hausdurchsuchung mit Hanf-Institutsobmann Toni Straka

Henndorf/Wallersee, 2. Dezember 2016 – Die Ereignisse rund um die wüste Hausdurchsuchung des Cannabis Social Club (CSC) Salzburg im vergangenen November arten jetzt in ein Kanonenschiessen auf Spatzen aus.  Jetzt wird auch gegen Daniela Macek, die Lebensgefährtin von Wilhelm Wallner, dem Obmann des CSC Salzburg,  eine Hetz-Jagd begonnen.

Daniela Schilder hier in Ihren eigenen Worten die dramatischen Szenen bei der Hausdurchsuchung und dem anschliessenden Verhör.

HORROR

Mein Lebensgefährte Wallner Wilhelm und ich hatten am 31.10.2016 eine Horror Hausdursuchung der Kripo NÖ gemeinsam mit der Kripo Salzburg.

Es war ca. 09:30 als A.G (Kripo-Beamter Salzburg) von der Straße aus ins Vorhaus- Fenster brüllte: ́ ́ Wallner mach SOFORT die Türe auf sonst treten wir sie ein!!! ́ ́ Willi bat die Beamten, dass wir uns vorher noch anziehen dürfen, um dann aufzusperren.

Darauf hin machten 2 Kripo-Beamten von Nö dem A.G (Kripo Salzburg) eine Räuberleiter und A. G. drang durch unser Küchenfenster in unsere Küche ein, indem er das gekippte Küchenfenster aushängte. Sofort wurden uns beide Handys abgenommen. Gleichzeitige wurde unsere Eingangstüre einfach aufgebrochen. Wir waren stark verängstigt, weil wir nicht wussten was los war.

Der Beamte forderte von mir in forschem Ton den Club-Schlüssel!!! Ich wollte vorher nur noch meine Hose zumachen, das schien den Beamten aber nicht zu interessieren.

willihd-2Ich machte mir die Hose, neben dem seine Augen verdrehenden Beamten zu und ging mit der Kollegin und Hr. A.G in den Clubraum. Willi wurde in der Zwischenzeit gegen seinen Willen, mit Gewalt in unserer Wohnung festgehalten, obwohl er starke Schmerzen hatte, zeigten die Beamten ihm gegenüber keine Gnade, sondern demonstrierten weiter ihre Macht und Stärke.

Als ich den Clubraum aufsperrte kamen mir schon 2 Kripo-Beamte entgegen. Auch hier wurde von den Beamten gewaltsam eingebrochen.

Ich ging in den Mitgliedsraum, setzte mich und ließ 2 Stunden lang die Durchsuchung, die Verwüstung, die Zerstörung, den Diebstahl, die Nötigung, die Freiheitsberaubung, die Demütigung und die Einschüchterung über mich ergehen. Ich fühlte mich macht- und hilflos. Ich hörte wie mein über alles geliebter Willi laut brüllte: Ich darf meine Medizin selber anbauen, der Arzt hat es mir verschrieben, das habe ich schwarz auf weiß, dass ich mich mit Cannabis therapieren darf und dass das weit besser ist als Morphium.

69b5f85da08d181d48515c6d41e3e0a5_lEr flehte die gnadenlosen Beamten sprichwörtlich an und dass sie sich noch bei 2 anderen Ärtzen in Neumarkt am Wallersee und im LKH Salzburg nach seinem Fall erkundigen sollen, die werden ihnen das auch bestätigen, das sie ihm Cannabis zur Eigentherapie empfohlen haben. Das er nichts unrechtes getan hat und sie ihm weh tun. Den Kripo- Beamten waren diese Aussagen und die ausgehändigten Bestätigungen der Ärzte komplett egal, sie schmissen die ärztlichen Gutachten in die Ecke um zu zeigen das sie über kranken Menschen und der Meinung von Ärzten stehen, das sie allmächtig und sind und wir nur kleine, dumme Bürger sind, die der Polizei hilflos ausgeliefert sind, wenn sie es auf einen abgesehen hat.

Beschlagnahmte (gestohlene) Gegenstände

Clubraum

– 78 Stk. Cannabispflanzen in der Blüte für medizinische Zwecke (4 Wachstumsstadien ) 50 % CBD-Pflanzen gegen die Schmerzen von Willi und Clubmitgliedern (Schwerkranke Menschen)

– 3 Stk. Blumen Untertassen mit Blätterresten
. 5 Stk. Trafos verschiedene Modelle
. 4 Stk. Filter verschiedene Modelle
– 7 Stk. LED Bestrahlungslampen diverse Größen und Modelle
-1 Stk. LED Bestrahlungslampe GROSS, mit der Aufschrift ́ ́ Grow2gether ́ ́ – 5 Stk. Natriumdampflampen mit Aluschirmen

– 1Stk. Hotbox Alu
– 6 Stk. Pinpettenfäschchen leer mit Rückständen
1 Stock (Vorraum)
– 1 Karton violett mit Blüten
1 Stock ( Schlafzimmer )
– 1 Stk. Gurkenglas (groß) mit getrockneten Blüten
– 1 Stk. Plastik Tüte mit Blüten
– 3.500€ in Bar. (Geburtstagsgeld meiner Eltern)
– 6 Stk. Ordner diverse Farben ( Buchhaltung, Club Mappen ..)

– 2 Stk. Rechnungsprüfermappe – 1 Stk. Terminplaner
1 Stock ( Wohnzimmer )
– 5 Stk. Ordner

– 1 Stk. Holzschatulle mit getrockneten Blüten
– 1 Stk. Pipette mit Hanföl
– 1 Stk. Kübel mit 1kg Hanfsalbe und Hanf-Butter
– 14 Stk. Cannabismühlen ( Grinder) gebraucht
– 1 Stk. Glaswasser Pfeife gebraucht
– 1 Stk. Mobiltelefon Nokia
– 1 Stk. Mobiltelefon Samsung Galaxy S3 (war mein Handy)
– 1 Stk. Laptop Acer
– 1 Stk. Laptop Medion
– 1 Stk. Tablet Samsung
1 Stock ( Küche )
– 1 Stk. Kübel (klein 1kg) mit Hanfsalbe oder Butter
– 1 Stk. Kalender
– 1 Stk. Pipette mit Rückständen
– 1 Stk. Marmeladenglas, klein mit Rückständen
– 1 Stk. Digitalwaage mit Anhaftung weil Willi seine Medizin abwiegen muss

Wir fühlen uns zuhause nicht mehr wohl!

Die Wohnung und der Clubraum wurden verwüstet, von der NÖ-Polizei. So hat die Kripo Salzburg unsere Wohnung noch nie hinterlassen.

Entführung

Um ca. 11:45 zwang die Kripo NÖ, Willi gegen seinen Willen und mit starken Schmerzen auf den Polizei-Posten nach Eugendorf mitzukommen. Mitleid? Fehlanzeige!

A.G stahl die letzte und die größte und teuerste Lampe ins Polizeiauto, ohne der Willi seine Medizin nicht mehr anbauen kann. Ich war den Tränen schon sehr nahe, das merkten die Beamten auch, doch das tat der guten Stimmung der Polizisten keinen Abbruch, im Gegenteil eine Kollegin fragte den Beamten A. G.: ́ ́ Grabschi soll i da helfen ́ ́? Und grinste übers ganze Gesicht.

Ein Beamter aus NÖ befahl mir in einschüchterndem Ton: MACH dein Auto auf ich will das Navi. Ich gehorchte ihm und er beschlagnahmte mein Navi und und verwüstete mein Auto.

Auch ich musste mit A. G. miteinsteigen, obwohl ich im CSC-Salzburg Verein keinerlei Funktionen ausübe!

Auf den Weg zum Eugendorfer Posten wurde ich unter Druck gesetzt und verhört. A. G. wollte wissen, wie viel Willi für das ÖL verlangt hat, dass er den Patienten des Vereins weiter gegeben hat. Ich saß eingeschüchtert hinten im Polizei-Auto und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, ich war starr vor Angst um Willi, um mich und wie es jetzt ohne seiner Medizin weiter gehen soll, ich brachte keine Worte mehr heraus.

Spionage und Bloßstellung

Am Polizei-Posten in Eugendorf haben mich mehrere Kripo-Beamte weiter verhört und mir wurden angebliche Beweisbilder vorgelegt, welche die Beamten beim Durchsuchen meines Handys gefunden haben (diese Bilder waren schon Monate vorher auf Willis Internetseite veröffentlicht worden – wo ich mit Cannabis-Pflanzen unserer Vereinsmitglieder fotografiert wurde)


Das schlimme war für mich die Beamten schnüffelten in meinen privatesten und intimsten Angelegenheiten auf meinem Handy Samsung Galaxy S3 herum, das war mir mehr als unangenehm und machte mich sehr verlegen, ich wollte nur mehr weg.

So wie die Beamten mit mir umgegangen sind, habe ich mich wie eine Schwer- verbrecherin gefühlt, obwohl ich mir nichts zu Schulden kommen habe lassen und jeder weiß, dass das was Willi, der Club und die Patienten machen reine Selbsthilfe ist.

Willi hält dem Verhör nicht mehr stand

Willi verweigerte die Aussage, weil er wegen seinen starken Schmerzen und der Aufregung nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf steht. Die Beamten setzten ihn gnadenlos und immer weiter unter Druck, bis Willi zusammen brauch, erst dann riefen die Beamten widerwillig einen Arzt zu Hilfe. Als dieser ankam, haben sie ihn schon fast 2 Stunden am Posten mit starken Schmerzen festgehalten und haben ihn genötigt Aussagen zu machen.

Arzt sagt, dass Willi ein Held ist!

Der Arzt aus Eugendorf kannte Willis Geschichte und setzte sich für Willi ein. Er sagte auch zu den Beamten das Morphium keine Lösung ist. Der Arzt meinte auch dass es im zweiten Weltkrieg Bürger gab, die unter Gefährdung ihres Lebens nicht das machten, was die damalige Autorität wollte und sich dieser damals widersetzten, und deshalb dafür heute als Helden gefeiert werden.

Er meinte das auch Willi so ein Volksheld ist, weil er bei der Hanfmedizin in Österreicher DER PIONIER ist und er dafür verfolgt wird.

Drohung

Der Beamte aus NÖ drohte mir: Du versaust dir deine Zukunft! Wir werden uns bald wieder sehen!

Zusammenbruch

Willi hielt den Drohungen und Unterstellungen der Polizei nicht mehr stand, die Schmerzen in seinem Fuß wurden immer stärker, er flehte die Polizisten an, ihm seine Hanf-Medizin zu geben, weil er die Schmerzen nicht mehr aushält. Die Polizei verweigerte ihm seine Medizin und wollte ihm Morphium geben. Willi hat in der Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht. Er sagte er wolle sich lieber gleich umbringen als sich mit diesem Gift langsam umzubringen. Darauf hin wurde er vom Arzt in die Doppler-Klinik eingeliefert (geschlossene Psychiatrie) Ich war total fertig und jetzt wird Willi sogar noch in die Psychiatrie eingeliefert. Ich konnte es nicht verstehen. Willis Bruder holte mich später von der Polizei-Station ab und wir fuhren sofort in die Doppler Klinik. Ich habe nur noch geweint und war total aufgelöst.

Schock

In der Klinik wurde Willi mit starken Medikamenten vollgepumpt. Als wir dann endlich bei Willi eingetroffen sind war ich schockiert was Medikamente aus einem Menschen machen können. Ich weinte und war hilflos. Eine nette Krankenschwester erkannte das

und versuchte mich zu beruhigen. Sie sagte das ich in dieser Situation stark sein muss. Auch sie kannte Willis Geschichte und meinte dass er nicht hier her gehört, weil er ein ganz normaler Mensch ist, der halt seine Medizin für seine chronische Schmerzen braucht und selber anbaut und deswegen ist er kein Süchtiger und kein Dealer ist und Sie verstand den ganzen Aufstand auch nicht.

Paradox

Auf der einen Seite ist er ohne seinen Hanf haftuntauglich und auf der anderen Seite schneiden sie ihm seine Medizin ab, dass ist einfach nicht zum Nachvollziehen für die Schwester und auch nicht für den behandelnden Arzt von Willi, sowie für seinen Freundeskreis und Familienkreis.

Meinung des behandelnden Arztes von der Doppler-Klinik

Bei der Entlassung gab der Arzt Willi die Hand und sagte: Ich finde es super was Sie machen. Er soll sich bei ihm melden wegen seiner Cannabisprodukte, weil er wisse wie gut Cannabis helfen kann, er hat auch nochmal bestätigt dass er nicht Selbstmord gefährdet ist und die Aufregung von Willi ganz normal sei, wenn man von Beamten so behandelt wird und einem seine dringend benötigte Medizin weg genommen wird.

Unwahre Vorwürfe um einen Sündenbock zu haben!

Uns wird vorgeworfen dass wir Herrn C. E. den Anbau von zwei Cannabis Plantagen in Auftrag gegeben haben sollen, um dann die Blüten auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.

In Wirklichkeit haben wir mit Herrn C. E. für dessen schwerkranke Frau 20 Hanfplanzen angebaut.

Als Willi dann von Herr C. E. erfuhr dass er mehr anbauen wollte, um ein Geschäft zu machen, hat sich Willi von ihm distanziert, weil Willi für die schwer kranken Menschen seines Vereins da ist, aber er macht sicher nicht den Schuztschild für einen Dealer, der nur am Geld verdienen Interesse hat, das interessiert Willi nicht und das weiß JEDER, der ihn kennt.

Das ganze ist auch nachvollziehbar, weil ab dem Zeitpunkt als Herr C. E. Willi von seinen Plänen erzählt hat, telefonierte Willi nie mehr mit Herrn C. E. und besuchte diesen auch nicht mehr, was sich ja über Handys und Navis beweisen lässt. Der Grund warum C. E. Willi und mich und mehrere andere Personen angezeigt hat ist, weil er sich als seine Plantagen aufgeflogen sind, raus reden wollte, indem er sagte diese Pflanzen seien für die Cannabis-Social-Clubs in ganz Österreich. Alle Mitglieder, Patienten, sowie ich und Willi können aber bestätigen, dass das nur ein Rausreden seinerseits ist, umeine mögliche Haftstrafe zu vermeiden.

Zweiter Vorfwurf

Frau I.M ist ein Mitglied des CSC-Salzburg. Sie hat sich ca.25 Pflanzen in ihrem Garten angebaut, was NUR für Den EIGENGEBRAUCH und für Mitglieder bestimmt war und auf KEINEN Fall für den Schwarzmarkt angebaut wurde. Willi hat ihr beim Anbau geholfen, was er auch im Internet veröffentlicht hat. Das wird Frau I. M. und jedes Vereinsmitglied bestätigen.

Nachwirkungen

Als ich dann zuhause war, fing ich bitterlich zu weinen an. Wie kann man einem kranken Menschen, der am untersten Rand der Gesellschaft lebt, der trotzdem anderen hilft und als trotz aller widrigen Umstände als Aktivist so vielen Menschen Hoffnung macht, so etwas antun? Der alle seine Aktivitäten im Internet und sogar im ORF veröffentlicht, der also nichts verheimlicht. Wie kann man auf einen Menschen der eh schon am Boden liegt, noch so hintreten, indem man ihm das wenige das er besitzt noch wegnimmt, obwohl es ihm 3 verschiedene Ärzte verschrieben haben? Wie kann man die Wohnung von so einem Menschen so verwüsten und seine Lebensgefährtin in Angst und Schrecken versetzen? In was für einer kranken, kalten Gesellschaft leben wir eigentlich?

Ich habe 5 Stunden gebraucht, nur um das Schlafzimmer zusammen zu räumen. Für die gesamte Wohnung mit Clubraum habe ich ca. 20 Stunden gebraucht, um alles wiederherzustellen und zu reparieren.

Ich fühle mich einfach machtlos. Mir geht es momentan psychisch nicht gut, was sich auch schon auf meinen Körper auswirkt, ich habe Ausschläge, Herzrasen und Stechen in der Brust. In der Nacht wache ich immer wieder auf und kann nicht einschlafen, weil ich mir so viele Sorgen mache.


Ohne Anti-Depressiva würde es bei mir nicht mehr gehen. Willi muss wieder Morphium nehmen, da die Polizei ihm am 31.10.2016 seine gesamte Medizin gestohlen hat. Ihm ist den ganzen Tag schlecht, schwindlig und liegt regungslos auf dem Sofa, wegen dem Morphium. Jede Faser seines Körpers wehrt sich dagegen, aber er muss es nehmen, weil er sonst seine unerträglichen Schmerzen nicht aushält. Was ist das für eine kranke Welt, wo kranke, erwachsene Menschen dazu gezwungen werden das was sie kaputt macht zu nehmen und für das was ihnen hilft und gut tut kriminalisiert werden. DIESER TERROR, DIESER WAHNSINN MUSS ENDLICH AUFHÖREN!!!

Was ich sehr traurig finde ist, dass man einfach gegen Menschen eine Schuldbehauptung in den Raum stellt, die absolut nicht stimmt und wir dadurch solche Probleme bekommen.

Wir sind keine DEALER und wir haben uns auch nicht bereichert, wir haben es auch nicht vor, weil wenn wir uns bereichert hätten, dann würden wir keine offenen Stromrechnungen, offene Mietschulden haben. Wir hätten eine nette gemütliche ebenerdige Wohnung und würden nicht in einem heruntergekommenen Sozialhaus leben, weil Willi nicht mehr arbeiten kann und krank ist. Meine Eltern hätten uns dann nicht 3.500€ zu meinem Geburtstag geben müssen, damit wir uns ein paar notwendige Einrichtungsgegenstände leisten können.

Was wir unternehmen

Wir haben einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der uns hilft die beschlagnahmten Gegenstände zurück zu erhalten.

Wir werden auch Schadenersatz verlangen. Alleine im Club Raum haben wir einen Schaden von ca. 25.000€.

Unterstützung unserer Familie

Wir sind sehr froh, dass unsere Familie, Freunde und Mitglieder wissen dass wir keine Dealer  oder Auftraggeber sind und uns weiterhin tatkräftig unterstützen. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

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ARGE Canna zur Unklarheit bei Cannabidiol (CBD) Produkten: Alles bleibt weiterhin 100% legal

Logo-ARGE-CANNA150pxWien, 5. November 2016 – Die österreichische Cannabis-PatientInnenvertretung ARGE Canna hat herausgefunden, dass Hanfprodukte mit Cannabidiol (CBD) weiterhin zu 100% legal erworben und Produkte damit weiterhin erworben und besessen werden können. Wir bringen hier den Artikel des ARGE Canna Teams:

In den letzten Wochen ging ein regelrechter Aufschrei durch die europäischen Medical-Cannabis-Communities: CBD sei ins Arzneimittelgesetz aufgenommen worden, und damit sei der Verkauf von nicht als Arneimittel zugelassenen CBD-Produkten nach Ablauf einer kurzen Frist verboten, ja sogar mit Geldstrafen oder gar Gefängnis bedroht. Das wichtigste vorweg: Diese Meldungen entsprechen nicht den Tatsachen. Es ist UNRICHTIG, dass der Handel mit CBD verboten wurde. Im Gegenteil wurde CBD, hauptsächlich aufgrund der höchst erfolgreich verlaufenen klinischen Testphase des Epilepsie-Medikaments Epidiolex (siehe HIER), in die offizielle Liste der Arzneimittel innerhalb der EU aufgenommen und ist somit verschreibungsFÄHIG gemacht worden. Verboten war und bleibt lediglich, nicht als Arzneimittel behördlich lizenzierte Produkte dennoch als Arzneimittel zu bezeichnen und zu verkaufen. Die Lage hat sich also VERBESSERT und nicht verschlechtert. Und Verschreibungspflicht besteht nach dem Beschluss des deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vom 1. 10. 2016 neuerdings nur in Deutschland (siehe HIER). Dies bedeutet aber lediglich, dass der deutsche Staat in Zukunft wissen will, wie viele Leute sich vom Arzt CBD verschreiben lassen und wieviel davon sie einnehmen. Ähnliche Bestimmungen gelten ja auch für z. B. Vitamin C oder Zink. Man kann diese Mittel auch im Supermarkt kaufen, genauso wie CBD eben auch, das ist völlig legal. Aber man kann in Zukunft eben auch zum Arzt gehen und sich staatlich kontrolliertes CBD besorgen, wenn man diesen Vertriebswegen mehr vertraut.

Zum Verlauf der Geschichte:

Die Meldung, CBD sei „verboten“ und der Verkauf von behördlicher Seite gestoppt worden, erreichte uns zuerst Ende September aus Großbritannien. Kurz darauf folgte Deutschland mit zahlreichen ähnlichen massenmedialen Meldungen. Und schon bei der Cultiva 2016 gab es deswegen große Unruhe und Aufregung unter Herstellern und Patienten.

Hinzu kam eine reichlich unzufriedenstellend verlaufene behördliche Anfrage der ARGE CANNA im Juni 2016, bezogen auf erlaubte Grenzwerte von THC, THCA, CBD und CBDA in Nutzhanfextrakten und Extrakt-Öl-Mischungen, die über Amazon und andere Vertriebswege gehandelt wurden und werden. Die gemäß dem österreichischen Auskunftspflichtgesetz gestellte Frage wurde mit deutlicher Verspätung von der Plattform „Frag den Staat“ so unzureichend beantwortet, dass der Eindruck entstand, der Handel mit derlei Extrakten sei analog zur österreichischen Suchtmittelverordnung potentiell illegal. Die ARGE CANNA stellte darauf folgend sofort eine weitere, deutlich detailliertere Frage zum Themenkomplex CBD, welche bis zum heutigen Datum unbeantwortet ist, womit die Behörde die Frist bereits um knapp zwei Wochen überschritten hat, was eindeutig gesetzeswidrig ist. Die oben erwähnten Anfragen sind hier zu finden:
– Anfrage 1 vom 23. Juni 2016
– Anfrage 2 vom 20. August 2016

Wie der Vorstand der ARGE CANNA mittlerweile über zuverlässige inoffizielle Quellen in Erfahrung bringen konnte, stehen die Behörden in Österreich aber tatsächlich NICHT auf dem Standpunkt, dass alles, was CBD enthält und nicht als Arzneimittel zugelassen ist, nicht gehandelt werden darf. Dies ist weder in Österreich so, noch ist es in Deutschland oder der EU so. CBD beschäftigt die österreichischen Behörden tatsächlich praktisch überhaupt nicht; die EU-weiten Bestimmungen hierzu reichen völlig aus.

FAZIT: Cannabis-Extrakte und CBD-hältige Ölgemische sind also weiterhin frei verkaufbar, solange nicht ohne entsprechende Lizenz auf der Packung, am Etikett oder im Beipacktext behauptet wird, es handle sich um ein Medikament, und solange nicht bestimmte gesundheitliche Wirkungen versprochen werden.

 

Empfehlung für CBD-Händler und Patienten

Auch wenn sich das angebliche „CBD-Verbot“, das in den letzten Wochen in der Journaille die Runde machte, deutlich als Desinformationskampagne zu erkennen gibt, sind doch einige Dinge daran für unsere Patienten wichtig und beachtenswert.

CBD-Extraken, -Ölen, -Liquids oder -Kristallen mangelte es bisher in der EU an Kontrollinstrumenten, die eine Sicherstellung der Qualität garantieren. Dieser Misstand ist durch die Aufnahme von CBD ins Arzneimittelgesetz beseitigt worden. Ärzte können nun beruhigt CBD verschreiben, weil es nun ein Genehmigungsverfahren für verschreibungsfähiges CBD gibt. Dies ist ein Vorteil für Patienten, die auf exakte Dosierungen angewiesen sind.

Weiterhin uneingeschränkt möglich ist der Verkauf von Nutzhanf-Extrakten, CBD-Duft- oder -Massageölen und generell von Produkten aus legal in der EU produziertem Nutzhanf, die sich nicht als Arzneimittel ausgeben. Einzig zu beachten ist, dass der Gesamt-THC-Gehalt dieser Produkte unterhalb der gesetzlich festgelegten Grenzen bleibt, da sonst in Österreich die Suchtmittelverordnung zu greifen beginnt.

Jenen Händlern, die in Österreich CBD-Produkte führen, welche nicht als Arzneimittel lizenziert sind, wollen wir ans Herz legen, diese Produkte auch weiterhin rückhaltlos anzubieten. Immer mehr Patienten setzen lieber auf natürliche Hanfextrakte statt auf labortechnisch hergestellte CBD-Reinsubstanzen aus der Pharmaindustrie. Für diese natürlichen, oft stark CBD-hältigen, aber auch mit vielen anderen wohltuenden Cannabinoiden und anderen Inhaltsstoffen gesegneten Extrakte gibt es kein Lizenzierungsverfahren durch Industrie und Behörden. Aber es gibt den AC-Tropfen der ARGE CANNA, der entsprechende Produkte lückenlos prüft und so unabhängig für Qualitätsgarantie und -kontrolle sorgt. Alle Infos zum AC-Tropfen finden Sie HIER. Die ARGE CANNA hat bereits begonnen, im Handel befindliche Produkte unabhängig zu testen. Dabei sind bereits eklatante Misstände aufgefallen zwischen den Angaben auf Etiketten und Verpackungen und den tatsächlichem Inhalt der Produkte. Erste Ergebnisse wird die ARGE CANNA noch 2016 veröffentlichen.
Weiterführende Infos über die Aufnahme von CBD ins Arzneimittelgesetz HIER.

Offener Brief an BMG, BMI, BMJ, Volksanwaltschaft: Die Cannabis-Psychose des Staats gefährdet Menschenleben

Wien, 4. November 2016 – Das Hanf-Institut hat diesen offenen Brief an 3 Bundesministerien und die Volksanwaltschaft anlässlich der Verfolgung von Cannabis-PatientInnen geschickt.

An
Bundesminister Dr. Wolfgang Brandstetter, BMJ
Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, BMG
Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka, BMI
Mag. Peter Fichtenbauer, Volksanwaltschaft
Dr. Günter Kräuter, Volksanwaltschaft

Sehr geehrte Damen und Herren!

Aufgrund der jüngsten Aufsehen erregenden Vorfälle bei der Verfolgung schwerstkranker Menschen, die mit Cannabis erfolgreich ihre Leiden kurieren bzw. ihre Schmerzen auf ein erträgliches Mass zurückschrauben können, ersuchen wir um eine dringende Evaluierung der Gesetzeslage und der polizeilichen Vorgangsweise bei der Verfolgung von Cannabis-Patienten.

Die aktuelle Drogenpolitik der Republik Österreich kostet den Staat Milliarden, während sie jährlich zehntausende Opfer produziert, die ein Leben lang Nachteile befürchten müssen.

Menschen, die die Frage ob sie legal sterben oder illegal überleben wollen für sich längst beantwortet haben, werden in Österreich noch immer gnadenlos von Justiz und Exekutive verfolgt und erhalten keine Hilfe vom Gesundheitsministerium.

Sie müssen mit einer kompletten Vernichtung ihrer Existenz sowie gesundheitlichen Schäden rechnen, wenn sie sich mit natürlichem Cannabis selbst behandeln und damit dem Staat erhebliche Gesundheitsausgaben ersparen.

Ebenso werden nach wie vor Menschen, die sich bewusst für das ungiftige Genussmittel Cannabis entscheiden, immer noch mit strafrechtlichen Verurteilungen und Führerscheinentzug verfolgt, die vielfach zum Arbeitsplatzverlust führen und viel kosten, aber noch keine/n HanffreundIn – ausser für den Zeitraum der teuren Abstinenzkontrolle durch den Amtsarzt – von fortgesetztem Konsum ihres Heilmittels abgehalten haben.

Das jüngste Beispiel und Opfer des behördlichen Cannabis-Kriegs, der Obmann des Cannabis Social Club (CSC) Salzburg, Wilhelm Wallner, nötigt uns, Kritik an der Vorgangsweise der Exekutive zu üben, mit der ausser hohen Kosten für alle Beteiligten, einer Traumatisierung der Betroffenen und fortgesetzte Schmerzen für die 140 Mitglieder des CSC im Alter zwischen 50 und 92 Jahren nichts erreicht wurde.

Wir fragen daher das Bundesministerium für Inneres, wie es möglich sein kann, dass die niederösterreichische Exekutive im Rahmen einer Landpartie ins 300 Kilometer entfernte Salzburg mit insgesamt 10 Kriminalbeamten bei Herrn Wallner einfallen kann, um während der Suche nach offen herumliegendem Cannabis oder Cannabis-Heilmitteln Wohnung und Vereinslokal mutwillig zu verwüsten.

Es mutet uns wie menschenverachtender Hohn an, wenn die Polizei Korneuburg so ein Rambo-Verhalten als ordnungsgemässe Durchführung einer Hausdurchsuchung im Rahmen ‚grösserer Ermittlungen‘ – die unserem Wissensstand zufolge grossteils Patienten, teilweise im Rollstuhl sitzend betrifft – bezeichnet.

Nach 8 Hausdurchsuchungen, weil er anderen kranken Menschen mit Cannabis helfen will, sehen wir die jüngste Aktion als Einschüchterungsversuch des Vorreiters der stark wachsenden österreichischen Cannabis-Medizin-Bewegung.

Die Polizisten waren bei diesem Besuch nach Angaben Wallners sehr unfreundlich und fast brutal. „Jetzt habe ich schon acht Hausdurchsuchungen hinter mir. Aber kaputt gemacht haben die Eugendorfer Polizisten nie etwas“, wundert sich Wallner nicht zuletzt über die offensichtlich mangelnde Koordination der staatlichen Drogenkrieger.

Rationale und auf Kostenvermeidung ausgerichtete Gründe für diesen sicher kostspieligen Ausflug des LKA NÖ in mehreren PS-starken Spritfressern auf Kosten des Steuerzahlers können nicht vorgelegen haben. Der nach einem Arbeitsunfall gehbehinderte Herr Wallner ist der Salzburger Justiz und Exekutive wegen der Produktion von medizinischem Cannabis seit Jahren bekannt.

Gefahr im Verzug ist nach unserer Ansicht ebenso auszuschliessen: Da hätten die lokalen Polizisten nicht 10 Manntage für die Beschlagnahme von 76 Cannabispflanzen aufwenden müssen und den Sachverhalt zeitnäher eruieren können.

Zehntausende österreichische HanffreundInnen sind aber insbesondere darüber empört, dass Herrn Wallner während eines fünfstündigen polizeilichen Verhörs seine vom Arzt verordnete Medizin gegen seine chronischen Schmerzen – 8 bis 9 auf der 10er Skala – vorenthalten wurde.

Als der in Agonie liegende Wallner im Zuge der Einvernahme meinte, dass nach der Verwüstung seines Hauses und der Konfiskation der Gärtnerei-Ausstattung alles keinen Sinn mehr mache, verfrachtete die Polizei den haftunfähigen Cannabis-Aktivisten wegen ‚Selbstgefährdung‘ in eine psychiatrische Klinik. Diese Methoden sind eines Rechtsstaats, der das Menschenleben als oberstes schützenwertes Gut anerkennt, unwürdig.

Das Hanf-Institut wird mit seinem Rechtsanwälte-Team prüfen, ob derartige Guantanamo-Methoden mit österreichischen, EU- und internationalen Menschenrechts-Regelungen übereinstimmen. Herr Wallner bedankt sich hier ausdrücklich bei den Ärzten der Doppler-Klinik.

Fraglich ist für uns auch, ob hier die österreichische Patienten-Charta, die das Recht auf bestmögliche medizinische Versorgung garantiert, anwendbar ist. Ein jüngstes, der Justiz vorliegendes Gutachten besagt, dass Herr Wallner mit den legal erhältlichen, aber ohnehin viel zu teuren Cannabis-Derivaten austherapiert ist und ihm nur mehr sein selbst hergestelltes Cannabis-Öl hilft.

Ebenso werden wir eine Beschwerde bei der Volksanwaltschaft wegen der Unverhältnismässig dieses Eingriffs einbringen. Herrn Wallner wurden alle Vermögenswerte, Dokumente, Computer, Telefone abgenommen, wodurch er jetzt weder Miete noch Anwaltskosten bezahlen kann.

Da sich Schmerzen nicht bis zur nächsten Gesetzesänderung aufschieben lassen und vor allem nicht von Justiz und Exekutive verlängert oder verstärkt werden sollten, regt das Hanf-Institut im Namen aller österreichischen Cannabis-Patienten und ihren Unterstützern einen ministeriellen Erlass oder ein anderes geeignetes Provisorium an, das das Recht auf ein schmerzfreies Leben über das aktuelle Strafrecht stellt, in dem Cannabis aus wissenschaftlicher Sicht nichts verloren hat. Details zum aktuellen Stand der Cannabis-Politik,  wissenschaftlichen Entwicklungen, den Kosten für den Staat sowie der mittlerweile breiten Zustimmung durch die Bevölkerung finden Sie auf der Homepage des Hanf-Instituts.

Die UN-Konventionen sehen ausdrücklich die ausreichende medizinische Versorgung der Bevölkerung mit den auf der Liste befindlichen psychotropen Substanzen vor.

Über 4.000 Studien in den vergangenen 4 Jahren beweisen die enorme Heilkraft von Cannabis. Der aktulle österreichische Weg, Patienten nur synthetische Cannabis-Derivate wie Dronabinol zu erlauben, ist nicht nur enorm teuer (600 Euro/Gramm Tetrahydrocanabinol), sondern wird auch von allen PatienteInnen, die den Vergleich mit natürlichem Cannabis kennen, abgelehnt, weil in dieser Monosubstanz 108 der 109 aktuell bekannten Cannabinoide nicht enthalten sind.

Agonie bei SchmerzpatientInnen, Polizei-Terror bei Hanfgärtnern und die Traumatisierung von Hanf-KonsumentInnen, die durch die Mühlen von Justiz, Exekutive gedreht um bei  Zwangsbehandlungen ausgelöst werden, sind eine teure und inhumane Form, ein gesundheitliches Thema über das Strafrecht abzuwickeln.

Da wir ausser älteren Lippenbekenntnissen in den meisten Parteiprogrammen der im Parlament sitzenden Volksvertreter keinen Willen zu einer Änderung in Richtung einer menschlichen Cannabis-Politik orten können, wenden wir uns auf diesem Wege an Sie.

Im Sinne vom Voltaire, der einst sagte, „Gesundheit ist nicht alles. Aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, ersuchen wir daher die Angeschriebenen um Mithilfe bei der raschen Lösungsfindung für Cannabis-PatientInnen.

Mit freundlichen Grüssen

Toni Straka und Wilhelm Wallner

Wien, am 4. November

T.H.C. – Hanf-Institut bietet ab sofort neues 1. Rechtshilfeservice an

Wien, 7. Oktober – Rechtzeitig zur Hanfmesse CULTIVA an diesem Wochenende bietet das Hanf-Institut ab sofort ein neues 1. Rechtshilfeservice an. Mit The Help Card (T.H.C.) sichern sich HanffreundInnen rechtlichen Beistand im Fall einer Hausdurchsuchung oder einer ersten Einvernahme im Zusammenhang mit Cannabis-Delikten durch das Rechtsanwälteteam des Hanf-Instituts.

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The Help Card sichert HanffreundInnen Rechtsbeistand im Notfall

Das Service, mit dem Konsumenten eines unschädlichen, aber dennoch gesetzlich verbotenen Genuss- und Heilmittels vor oft entscheidenden Fehlern im Rahmen des unerfreulichen Erstkontakts mit der Exekutive geschützt werden sollen, wird vorerst in Wien und 100 Kilometer Umkreis angeboten.

In Österreich geraten jährlich weit über 20.000 HanffreundInnen ins Visier der Behörden, zum Grossteil wegen des Besitzes oder Erwerbs von Cannabis.
„Cannabis ist aufgrund der veralteten Gesetzeslage erwiesenermassen eine Einstiegsdroge in die Kriminalität“, sagte Hanf-Institutsobmann Toni Straka am Freitag.

 

Willis Zeugen – Cannabis-PatientInnen treten vor die Kamera

Salzburg, 4. Oktober – Diese Cannabis-PatientInnen unterstützen den Obmann des Cannabis Social Club Salzburg, Wilhelm Wallner, der sich wegen Cannabis-Anbaus für sich und einige Clubmitglieder vor Gericht verantworten muss.
Die Verhandlung am Landgericht Salzburg am 3. Oktober wurde um 3 Woche zur Anhörung von weiteren Gutachtern und Zeugen vertagt.

Wallner beruft sich insbesondere auf ein ärztliches Gutachten, wonach er mit synthetischem Cannabis austherapiert ist.

AVISO: Solidaritätskundgebung für Willi Wallner vor dem Salzburger Landesgericht/Bahnhofsvorplatz

Salzburg, 1. Oktober – Das Hanf-Institut ruft zusammen mit dem Cannabis Social Clubs (CSC) Salzburg und Kärnten, sowie der Arge Canna für den 3. Oktober zu einer Solidaritätskundgebung für den mit Haftstrafe bedrohten Wilhelm Wallner auf.

WilliInterview - 4Kabarettisten und Aktivisten werden am 3. Oktober von 10 bis 13 Uhr am Salzburger Bahnhofsvorplatz gegen die drohende Verurteilung des CSC Salzburg Obmanns Wallner friedlich demonstrieren und Ansprachen halten.

Wallner wird die Produktion von Cannabis für die über 200 Mitglieder des CSC Salzburg im Alter zwischen 50 und 92 Jahren vorgeworfen, wofür ihm aufgrund des österreichischen Suchtmittelgesetzes, das Cannabis allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz auf eine Stufe mit Heroin und Kokain stellt, eine lange Haft droht.

Wallner hatte einen Arbeitsunfall und Cannabis hilft bei seinen chronischen starken Schmerzen besser als alle Opiate, die er vor seinem ersten Joint verschrieben bekam.

Über Wallner Motivation erfahren sie in diesem jüngeren Interview mehr: “Niemand wird mich davon abhalten, Patienten mit Hanf zu versorgen”

Wir laden alle HanffreundInnen zur Teilnahme an dieser Kundgebung für Willi auf, der ganz sicher noch nie jemandem etwas zuleide getan hat und jetzt für seinen Willen, kranken Menschen das Leben zu erleichtern, sogar eingesperrt werden könnte.

Barbara Karlich Show thematisierte Cannabis als Medizin

Wien, 30. September – Nach dem Talk im Hangar auf Servus TV im Juni zur generellen Drogen-Legalisierung im Juli schlug für den Medizinalhanf am 29. September erneut die TV-Stunde.

In der Barbara Karlich Show auf ORF 2 diskutierten unter anderem der Mediziner und Cannabis-Pionier Dr. Kurt Blaas, der Vorstand des Hanf-Instituts Toni Straka, die bis dahin Cannabis negativ gegenüberstehende Hausfrauen Daniela und Irmi, Barbara Karlich, ARGE Canna Obmann Gerfried Düregger, Hanffreundin Angy, und der ehemalige Schweizer Roadie Bobby Leiser.