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Pros und Contras aller Samensorten: Reguläre, feminisierte, selbstblühende und CBD-reiche Samen

Wien, 27. Juni – Die Saison für den Outdoor-Anbau von Hanf ist da. Eine gute Planung ist grundlegend, damit er erfolgreich gelingt. Der erste Aspekt, über den Sie sich im Klaren sein sollten, ist die Samensorte, die Sie für den Anbau nutzen möchten. Selbstblühende Samen? Reguläre? Feminisierte? Reich an CBD? Wie bei allem existiert weder eine bessere noch eine schlechtere Wahl; viel mehr hängt es von Ihren Bedürfnissen und den Voraussetzungen ab, für welche Sorte Sie sich entscheiden. Je nach Ihrer Erfahrung, Ihrem Wohnort oder auch dem Zweck der Ernte ist die Variante X besser für Sie geeignet als die Variante Y. Nachfolgend stellen wir die Pros und Contras aller Samensorten dar, damit Sie die für Sie optimale Entscheidung treffen können.

cropped-images4.jpegReguläre Samen:

Bei einer natürlichen Marihuana-Pflanze handelt es sich um eine diözische Spezies, d. h. es existieren männliche und weibliche Exemplare, die miteinander gekreuzt werden, um neue Exemplare hervorzubringen. Reguläre Hanfsamen sind Samen, die sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen produzieren, ohne das der Grower Kontrolle über ihr Geschlecht hat.

Obgleich die Zahl der Konsumenten, die auf diese Samensorte setzen, in den letzten Jahren  erheblich zurückgegangen ist, bleiben reguläre Marihuana-Samen nach wie vor die von so manchem Old School-Grower, der sich für den Schutz der Pflanze in all seinen Facetten einsetzt, und natürlich für diejenigen, die ihre eigenen Samen erzeugen möchten, bevorzugte Wahl.

Pros: 

  • Reproduktion: Reguläre Samen ermöglichen die Reproduktion von Pflanzen mit männlichen und weiblichen Samen, die in einem Sortiment mit regulären Samen vertreten sind.

Contras: 

  • Beschränkte Produktivität Das Problem bei den regulären Samen besteht darin, dass man keine Kontrolle über das Geschlecht der Pflanzen hat. Deshalb kann es sein, dass man sie eineinhalb Monate pflegt und die Hälfte seiner Pflanzen entsorgen muss, weil es sich um männliche Pflanzen handelt, womit das Produktionspotenzial beim Anbau auf die Hälfte reduziert wird.

Feminisierte Samen:

Feminisierte Samen kamen Ende der 90er Jahre als Reaktion auf die Notwendigkeit auf, Samen anzubauen, die die Entwicklung weiblicher Pflanzen sicherstellen. Anfangs produzierte diese Samensorte Cannabis-Pflanzen mit gewissen Qualitäts-Defiziten und einer geringen Stabilität, die mitunter auch eine Tendenz zum Hermaphroditismus aufwiesen. Allerdings gelangen bei den feminisierten Pflanzen im Laufe der Zeit sowohl bei der Produktion als auch bei der Wirkung oder beim Geschmack hohe Qualitätsstufen bis hin zu dem Punkt, an dem die regulären Pflanzen mit nur 10 % Marktanteil verdrängt wurden.

Pros: 

  • Kosten-Nutzen: Feminisierte Marihuana-Samen garantieren zu 100 % weibliche Ernten. Das bedeutet, dass alle Mühe und Pflege, die man in diese Pflanzen steckt, belohnt werden, weil kein männliches Exemplar entsteht, das zu entsorgen ist.

Contras:

  • Da die Entwicklung männlicher Pflanzen nicht möglich ist, sind feminisierte Samen nicht die geeignete Wahl, wenn Ihr Ziel darin besteht, Samen zu gewinnen.

Selbstblühende Samen:

Nach den feminisierten Samen kamen ungefähr ab 2008 selbstblühende Samen auf den Markt. Sie sind auch unter der Bezeichnung Autoflowering Samen bekannt. Wie ihr Namen schon sagt, blühen sie in einem geringeren Zeitraum und benötigen weniger Pflege als die regulären oder feminisierten Samen. Selbstblühende Marihuana-Samen kamen als eine ideale Option für erfahrene Grower auf, doch wurden ihre Qualitäts-Parameter sowohl im Hinblick auf Aroma und Geschmack als auch auf ihre Wirkung ihren nicht selbstblühenden Cousins entsprechend angeglichen. Für die ganz anspruchsvollen Grower sind sie zu einer wertvollen Alternative geworden. Falls Sie Zweifel haben: Selbstblühende Pflanzen sind ebenfalls feminisiert.

Pros:

  • Schnelligkeit: Zweifellos besteht der große Vorteil der selbstblühenden Samen in der Schnelligkeit, mit der sie gedeihen. Die Blütezeit schwankt je nach Varietät, doch bei jeder Autoflowering-Pflanze wissen Sie, dass es sich um maximal zweieinhalb Monate handelt, bis die Ernte erfolgen kann.
  • Handhabung Obgleich die Qualitätsunterschiede bei selbstblühenden Pflanzen im Vergleich zu den übrigen feminisierten Pflanzen immer geringer werden, entwickelt der größte Teil der Autoflowering-Varietäten kleinere Pflanzen, deren Haltung nicht nur einfacher, sondern auch ideal für einen diskreten Anbau auf dem Balkon oder der Terrasse ist. Wenn Sie sich eine Marihuana-Pflanze wünschen, die gut zu handhaben ist und sich zwischen den Blüten und Blumentöpfen Ihrer Terrasse versteckt, sind selbstblühende Pflanzen ohne Zweifel eine gute Wahl für Sie.
  • Einfacher Anbau Selbstblühende Pflanzen sind allgemein einfach anzubauen. Dies gilt sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoor-Anbau. Beim Indoor-Anbau ist eine Änderung der Photoperiode nicht erforderlich, da die Pflanzen von alleine wachsen und zur Blüte gelangen. Das bedeutet, dass sie unabhängig von den Lichtstunden Buds bilden.

Contras:

  • Produktion: Aufgrund ihrer geringeren Größe haben selbstblühende Cannabis-Samen den Nachteil, dass die Produktion pro Pflanze geringer ausfällt.

CBD-reiche Samen:

Mit Sicherheit haben Sie in letzter Zeit viel von CBD, dem Cannabinoid, das voll im Trend liegt, gehört. CBD ist in einigen Marihuana-Pflanzen enthalten. Neben den zahlreichen therapeutischen Eigenschaften wirkt es der Psychoaktivität von THC entgegen. Aus diesem Grund vermögen Marihuana-Varieäten mit einem hohen CBD-Gehalt nicht nur, Menschen zu helfen, die unter Schlaflosigkeit, Stress oder schlimmeren Erkrankungen wie etwa Multiple Sklerose leiden, sondern ermöglichen darüber hinaus einen nachhaltigeren Cannabis-Konsum zur Erholung, der sich gut mit ihren Alltagsaktivitäten vereinbaren lässt. Was den Anbau betrifft, kann man sowohl feminisierte als auch selbstblühende Varietäten mit einem hohen CBD-Gehalt finden.

Pros:

Geringere psychoaktive Wirkung Als Antagonist zu THC wirkt CBD der Psychoaktivität und deren Nebenwirkungen entgegen. Um einen Vergleich zum Alkohol zu ziehen, würde, eine Varietät mit einem hohen THC-Gehalt dem Konsum eines hochprozentigen alkoholischen Getränks entsprechen, während eine Varietät mit einem hohen CBD-Gehalt mit einem Bier vergleichbar wäre.

Therapeutische Eigenschaften: CBD interagiert mit dem Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers. Es aktiviert und stimuliert unsere natürliche Reaktion bei Schmerzen, Angst, Stress usw. Die wissenschaftliche Forschung hat entdeckt, dass CBD unserem Körper zahlreiche Vorteile bringen kann. Darunter sind folgende hervorzuheben:

  • Verringerung von Übelkeit und Erbrechen
  • Unterdrückung von krampfhaften Bewegungen
  • Bekämpfung von Psychosen. Es liegen mehrere klinische Studien und Versuche vor, die belegen, dass sich CBD bei der Behandlung von Schizophrenie als effizient erwiesen hat
  • Bekämpfung von Entzündungen
  • Bekämpfung von neurodegenerativen Störungen
  • Bekämpfung von Angststörungen und Depressionen

Weniger Nebenwirkungen: CBD wirkt den mit THC verbundenen Nebenwirkungen wie u. a. Appetitzunahme, Steigerung der Herzfrequenz, Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens oder Veränderung der Zeitwahrnehmung entgegen.

Contras:

Geringere psychoaktive Wirkung: Was für den einen ein Vorteil ist, kann sich für den anderen als unangenehm erweisen. CBD führt dazu, dass das Marihuanas weniger intensiv und wesentlich leichter wirkt. Diese leichte Wirkung ist allerdings nicht jedermanns Sache.

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Ende 2014 dürfte Cannabis in der Mehrheit der US-Bundesstaaten legal erhältlich sein

Wien, 25. Juli 2014 – Nach der kürzlichen vollkommenen Legalisierung im State of Washington wird Cannabis bis zum Ende des laufenden Jahres voraussichtlich in bis zu 28 der 50 US-Bundesstaaten legalisiert werden. Am 4. November werden die Bürger in Alaska, dem District of Columbia, Florida und Orgeon zur Wahlurne schreiten und den bisherigen Umfragen zufolge mehrheitlich für die Legalisierung von Cannabis medicinalis bzw. Cannabis socialis stimmen. Zurzeit kann man Cannabis schon in 24 Staaten legal beziehen.
Hier ist eine Übersicht, was wo passieren soll.

Alaska: Komplette Legalisierung

Alaska war der erste Bundesstaat, in dem Cannabis schon 1975 entkriminalisiert wurde. Dem Entwurf des Issue 2 zufolge soll Cannabis zukünftig komplett legalisiert werden. Dann werden die Einwohner legal eine Unze (=28 Gramm) gebrauchsfertiges Cannabis besitzen und 6 gleichzeitig Pflanzen aufziehen dürfen. Im Detailverkauf soll eine Steuer von 50 US Dollar pro Unze verkauftes Gras eingehoben werden.
Nach jüngsten Umfragen befürwortet eine knappe Mehrheit von 52% die Legalisierung.

District of Columbia (Washington D.C.): Komplette Legalisierung

In der US-Hauptstadt soll der Initiative 71 zufolge der Besitz von 2 Unzen (=56 Gramm) Cannabis und die Aufzucht von bis zu 6 Pflanzen legalisiert werden. Ausserdem soll die Weitergabe straffrei werden. Die Initiative befasst sich nicht mit dem Verkauf, weil solche Anträge in D.C. nicht gestellt werden können.
D.C. hatte erst kürzlich Cannabis entkriminalisiert. Die Regelung geht aber nicht weit genug und erlaubt der Polizei weiterhin willkürliche Festnahmen, die zu einem überwiegenden Teil Farbige betreffen.
Laut einer Umfrage der Washington Post sind rund zwei Drittel der Einwohner für die Legalisierung.

Florida: Legalisierung von medizinischem Cannabis

Floridas Issue 2 will die Legalisierung von medizinischem Cannabis durchsetzen. Die Initiative ist allerdings auf den therapeutischen Einsatz bei einigen schweren Krankheiten wie etwa Krebs, Morbus Crohn, Parkinson, MS, Glaukoma, Hepatitis C, HIV und „anderen Krankheiten, wo der Arzt annehmen kann, dass der medizinische Nutzen die potentiellen Risken überwiegt“ beschränkt. Das Gesundheitsamt in Florida wird dann ein System für Medical Marijuana Bezugskarten entwickeln.
In Florida sprechen sich bis zu 70% für die Legalisierung aus.

Oregon: Komplette Legalisierung

Die Bürgerinitiative in Oregon strebt die Legalisierung vom Besitz von bis zu 8 Unzen (= 224 Gramm) und 4 Pflanzen an. Ausserdem soll eine Steuer von 35 US Dollar pro Unze beim gewerblichen Verkauf fällig werden.
Dies ist der 2. Anlauf für die Legalisierung in Orgeon, nachdem eine erste Initiative im Jahr 2012 abgelehnt wurde.
Die Aktivisten erhoffen sich diesmal nicht zuletzt wegen der Unterstützung durch die Drug Policy Alliance (DPA) eine Mehrheit an der Urne.
Bei der letzten Umfrage waren 51% für und 44% gegen eine Legalisierung. Damals wurde aber nicht der Text der Bürgerinitiative abgefragt.

Übersicht: Wo Cannabis in den USA schon entkriminalisiert/legal ist

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‚profil‘-Umfrage ortet nur 34% Zustimmung zu Cannabis-Legalisierung

Laut einer aktuellen profil-Umfrage sprechen sich 34% der Österreicher für eine Legalisierung von Cannabis aus. 58% sind gegen eine Legalisierung.

34% der Österreicher wären für eine Legalisierung von Cannabis. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für profil durchgeführten Umfrage halten das 58% der Befragten für keine gute Idee. 

8% wollten sich nicht äußern. Die Grünen fordern seit Langem die Aufhebung des Verbots von Marijuana, nun wollen das auch Teile der SPÖ.

Wie wäre die online-Umfrage mit einem 500er-Sample wohl ausgegangen, wenn diese Frage gestellt worden wäre?

„Sollte es einem mündigen Bürger selbst überlassen werden welche Substanzen er bei sich zu Hause konsumiert, wenn er niemand anderen damit Schaden oder Kosten zufügt?“ 

Da wäre eine Mehrheit schon vorstellbarer. Alle Online-Umfragen in den Medien der vergangenen 12 Monate erreichten mehrheitliche Zustimmungsquoten für eine Cannabis-Legalisierung zwischen 52 Prozent und 98 Prozent.