MEDIENECHO 2017

Juni 2017

Ministerium will Cannabidiol kriminalisieren – medijuana.eu; 23. Juni 2017

Stellungnahme des Hanf-Instituts: CBD darf nicht illegalisiert werden – medijuana.eu; 16. Juni 2017

Mai 2017

W24 berichtet über die Medical Cannabis-Bürgerinitiative – w24.at; 26. Mai 2017

Hanfaktivisten leiten mit 10.000 Unterschriften parlamentarische Medical Cannabis Bürgerinitiative ein – ots.at; 26. Mai 2017

Free Willi Interview – hanf-magazin.com; 21.Mai 2017

Frage: Wer das Geschehen um das Hanf Institut verfolgt, der hat die Bilder vor Augen, wie Beamte Wohnungen durchsuchen, in denen die älteren und sichtlich eingeschränkten Mitglieder ratlos herumsitzen. Was ist das denn für eine Gesellschaft oder was sind das denn für Personen, die das mit Menschen machen, zu denen sie doch irgendwann selber gehören könnten?

Widerstand: Hanf-Institut kündigte am Hanfwandertag Einreichung der 2. Cannabis-Bürgerinitiative vor SMG-Reform an – youtube.com; 7. Mai 2017 

Cannabis ist unsere Medizin- gesund durch Hanf nicht kriminell-Hanfwandertag 2017 – vienna.at; 7. Mai 2017

Hanfwandertag 2017: Rede von Hanf-Institutsvorstand Toni Straka – youtube.com; 7. Mai 2017

Kamingespräche: Toni Straka zu Gast bei Iris SInger – idealismprevails.at; 7. Mai 2017

April 2017

Postkartenaktion für inhaftierten Willi Wallner gestartet – highway-magazin.de Printausgabe; 25. April 2017

Human Rights Talk – Drogengesetze und Menschen in Österreich – idealismprevails.at, 18. April 2017
Hr. Straka, CEFA, bezog sich insbesondere auf das eben erwähnte Cannabis, stellte jedoch zunächst fest, dass man schon innerhalb „der Drogen“ unterschiedlichste Substanzklassen unterscheiden müsse (Narkotika, Stimulantien, Relaxantien etc.) In der österreichischen Suchtgiftverordnung seien 80% nicht am Schwarzmarkt erhältlich, da es sich um Medikamente der Pharmaindustrie handle. Der Haschischjoint bzw. die Graszigarette werde somit immer noch in den selben Topf wie Heroin geworden, dadurch sei das Ganze zu einem ziemlich unbelebten Thema geworden. Hr. Straka betont Parallelen zum Homosexuellenparagraphen in den 70er-Jahren: Es gäbe zwar noch ein Gesetz dagegen, dennoch würden es alle tun.

Er persönlich glaube, dass ein gesellschaftliches Thema nicht mittels des Strafrechtes abzuhandeln sei. Man könnte doch jetzt anfangen, von guten Beispielen in anderen Systemen (in Amerika, aber auch in Europa) zu lernen. Allen sei klar, dass die Legalisierung kommen werde. In vier Jahren Aktivismus habe er noch niemanden getroffen (aus Ministerien etc.), der gemeint habe, an der Prohibition des Cannabis sei festzuhalten. Außerhalb von Polemik hätten diese Menschen keinerlei Argumente, die nicht sofort widerlegt werden könnten.

Bei Cannabis handele es sich um kein Suchtgift, im Gegenteil, die Legalisierungsbewegung in Amerika habe über „medical cannabis“ angefangen. Es seien schließlich derzeit ca. 400 Krankheiten bekannt, bei denen Cannabis das ideale Heilmittel darstelle. Man müsse sich in diesem Zusammenhang die Frage „illegal überleben oder legal sterben“ persönlich beantworten.

Dass diese Patienten sich dann selbstkriminalisieren müssten, so Straka, stelle seines Erachtens nach beinahe den Tatbestand der Folter dar. Dass in der Diskussion nichts weiter gehe, führt er insbesondere auf ein Informationsdefizit zurück. Viele der sogenannten Fachleute wiesen keine eigene Drogenerfahrungen auf, die über Kaffee, Tee, Zucker und Alkohol hinausgehe. Dieselben Leute jedoch wollten ein qualifiziertes Urteil über hunderte Substanzen mit den unterschiedlichsten Wirkungen treffen. Weinexperte, so Strake, werde man ja auch nicht durch das Betrachten des Weinstocks. Ein Zustand sei zumindest seit der Gesetzesänderung 2016 erreicht: Alle Seiten seien damit gleich unzufrieden.

Niederlande machen Schluss mit der Heuchelei und beschliessen komplette Legalisierung von Cannabis – medijuana.eu; 7. April 2017

Legales Cannabis für fast 100 Millionen EuropäerInnen seit Jahresbeginn – Hanf-Instituts-Obmann Toni Straka sagte dazu: „Es ist erfreulich, dass die Niederländer nach einiger Verunsicherung durch populistische Rechtspolitiker wieder auf den Pfad einer lebensnahen Politik zurückkehren. Damit können jetzt seit Beginn des Jahres 2017 schon fast 100 Millionen Menschen in zwei EU-Ländern legal Cannabis erwerben und konsumieren.“

Straka hofft, dass die Legalisierung in den Niederlanden und die überraschend schnelle Legalisierung von medizinischem Cannabis in Deutschland Ende Januar auch in Österreich zu einer Normalisierung im Umgang mit der ältesten Heilpflanze der Welt führen wird.

Dies sei aus gesundheitspolitischer und volkswirtschaftlicher Perspektive der vernünftigste Weg:

„Mit einer Legalisierung von Cannabis als Genussmittel und Heilpflanze könnten bei Exekutive, Justiz und im Gesundheitssektor schon im ersten Jahr Millionenkosten, die die bisherige Verfolgung eines opferlosen Verbrechens kostet, eingespart werden. Der Finanzminister wiederum könnte sich über Steuereinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe freuen. Die Wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen wären ebenfalls enorm. In Colorado, wo Cannabis komplett legalisiert wurde, spülen die Reformen Millionenbeträge in die Staatskasse und bisher entstanden über 40.000 Arbeitsplätze“, sagte Straka.

 

März 2017

This Austrian Legal Loophole is Getting Everyone Lit | WIDE WORLD OF CANNABIS – merryjane.com; 28. März 2017

Scheuklappen der Behörden verhindern moderne Cannabispolitik (medijuana.de; 25.März 2017

HUMAN RIGHTS TALK im Juridicum: Schleppender Fortschritt auf dem Weg zu einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik in Österreich? – Uni Wien; 16. März 2017

Jänner 2017

Cannabis wird in Deutschland „legalisiert“ – warum? : Österreich Rundschau; 20. Jänner (PDF)